Goise White Socks suchen den heiligen Tennisgral

Trotz erneut überragender Leistung und Vizemeisterschaft hat es auch 2015 nicht geklappt mit dem Aufstieg. Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu. Zum Glück halten sich Seit Jahren Gerüchte, dass ein heiliger Tennisgral existiert, der ewige Tenniserfolge in Aussicht stellt.

Es heißt, er soll auf der kleinen Kalmit bei Ilbesheim versteckt sein. Es existiert sogar eine im Internet öffentlich zugängliche Anleitung, wie er zu finden ist. Wir fragten das Orakel von Google nach "Letterboxing kleine Kalmit" und prompt war die Anleitung unser.

Also bildeten die White Socks ein Expeditionsteam um den Gral zu suchen.
Der Wettergott wollte uns einen Strich durch die Rechnung machen und schickte uns heftige Sturmböen, was uns aber nicht stoppen konnte. Nachdem wir ein paar Fragen zu Weinkunde, Vogelschildern und Schutzhütten gelöst hatten, gelang es uns mühelos den heiligen Tennisgral zu finden. Zum Abschluss feierten wir noch am Friedensdenkmal beI Edenkoben. Denn wer erfolgreich sucht, darf auch viel feiern. Und der Medenrunde können wir dieses Jahr besonders entspannt entgegen sehen.

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Goise White Socks - Impressionen vom 12:2 gegen Winden

Hier einige Impressionen vom Saisonfinale in Winden, das wir mit 12:2 gewannen!

1Einser-Doppel.jpg2Hubbi1.jpg3klaus.jpg4Markus_-_ist_der_Ball_weg.jpg5mauricio_sieg.jpg6Mauricio.jpg7Patrick.jpg8Zweier-Doppel.jpg9der Fan.jpg10Doppelfehler.jpg11Mond.jpg12Hubbi2.jpg

Vizemeister!!!

Goise White Socks holen zweiten Heimsieg

Heimsieg!!

Die Goise White Socks haben nach dem Derbysieg auch ihr zweites Saisonziel erreicht und den zweiten Heimsieg gegen Grün-Weiß Neustadt eingefahren. Eberhard und Hubert beherrschten in den Einzeln  ihre Gegner souverän  und ließen nur 4 bzw. 2 Gegenpunkte zu. Den vorentscheidenden Einzelsieg holte Patrick in einem hart umkämpften Match.  Der erste Satz ging mit 4:6 verloren, der zweite wurde mit 6:4 gewonnen und im Match-Tie-Break stand es schnell 2:5. Am Schluss reichte es doch noch zu einem 10:7.

Nun mussten wir nur noch ein Doppel gewinnen. Mauricio und Hubert ließen nichts anbrennen und siegten überlegen 6:1, 6:3. Das zweite Doppel war spannender. Diesmal hatten Klaus und Hans-Jürgen etwas Pech und verloren knapp im Match-Tie-Break mit 7:10.

Bleibt noch das dritte Saisonziel, ein Platz unter den ersten Drei. Hier sind wir mit aktuell 4:2 Punkten weiter auf Kurs. Leider lief es  am zweiten Spieltag in Erlenbach nicht so optimal. Mit dem 5:9 haben wir unsere Aufstiegschancen weitgehend eliminiert. Ein Unentschieden wäre drin gewesen. Patrick holt den einzigen Einzelsieg. Mauricio war ganz knapp dran, musste sich erst im Match-Tie-Beak mit 8:10 geschlagen geben. Glückwunsch an Eberhard und Klaus Kapper, die gegen zwei  extrem starke Einzelspieler im Doppel eine Riesenleistung boten und souverän gewannen.

Goise White Socks holen den Derby-Sieg (9:5)

In unserem schon traditionellen Derby gegen SG Hanhofen/Harthausen ging es wieder um die Vorherrschaft im Gäu in der C-Klasse 1 der Herren 40. Während unsere Gäste in Best-Besetzung antraten, verzichteten wir rotationsbedingt auf unseren Gardasee-Champion Mauricio. Trotzdem stellte Klaus Metzger früh die Weichen auf Sieg. Durch sein 6:4, 4:6 und 10:4 im Match-Tie-Break stellte er die Führung her, die Eberhard und Hubbi  mit souveränen Siegen ausbauten.  Im Doppel ließen Eberhard und Klaus Metzger dann nichts mehr anbrennen (6:4,6:3). In den beiden restlichen Matches verloren wir jeweils nur knapp im Match-Tie-Breaks, so dass man getrost von einem verdienten Gesamtsieg sprechen kann. Danach zogen wir uns mit unseren wirklich sympathischen Gästen zur Nachbesprechung in den "Olivenbaum" zurück, bei der auch einige Weizenbierchen und Schnitzelchen zum Einsatz kamen. 

Mit dem Derby-Sieg ist das erste Saisonziel erreicht und wir haben uns fürs Erste in der Tabelle oben festgesetzt. 

Goise White Socks: neuer Gardasee Champion

Nach einem langwierigen Qualifikationsverfahren haben die White Socks das Teilnehmerfeld für die inoffizielle TennisCamp-Meisterschaft ermittelt. Eberhard, Mauricio, Klaus, Markus und Patrick konnten die Sache unter sich ausmachen. Aber nur einer konnte Gardasee's next Champion werden. Nach mehreren Runden lief alles auf ein Duell zwischen dem Titelverteidiger Eberhard und Herausforderer Mauricio hinaus. In einem hart umkämpften Match auf der Tennisanlage von Cassone setzte sich die läuferische Extraklasse von Mauricio gegen den Spielwitz von Eberhard mit 6:3 durch. Unser neuer Gardasee-Champion heißt Mauricio! Herzlichen Glückwunsch.

Goise White Socks freuen sich auf das Derby

Wie jedes Jahr stellt sich für die Goise White Socks (Herren 40) vor der Medenrunde die Frage nach dem Saisonziel. Da nehmen wir doch das Gleiche wie die letzten Jahre. Schließlich haben wir Erfahrung mit der C-Klasse. Wir wollen unter die ersten Drei. Aber noch wichtiger ist uns ein Sieg im Auftaktspiel gegen SG Hanhofen/Harthausen, unserem Vorderpfalz-Derby, das wir in den letzten Jahren mehrfach für uns entscheiden konnten. Auch diesmal spielen wir natürlich auf Sieg. Wir rechnen mit einer hohen einstelligen Besucherzahl bei unserem ersten Heimspiel ;-)

Dafür scheuen wir keine Kosten und Mühen und haben wieder ein Tenniscamp gebucht. Wir fahren zu sechst an den Gardasee ins Tennishotel Olivi in Malcesine, lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen und von den dortigen Trainern über die Plätze scheuchen. Zwischen drin etwas Lasagne, frischen Fisch, Scaloppina Milanese und dazu einen Bardolino können auch nicht schaden.

Am zweiten Spieltag geht es auswärts gegen Erlenbach. Im dritten Spiel geht es zu Hause gegen Grün-Weiß Neustadt, gegen die wir mal wieder gewinnen sollten. Auch zu diesem Spiel würden wir uns über die Unterstützung vieler Fans freuen. Das wird sicher spannend. Das Saisonfinale steigt diesmal in Winden bei Kandel.
 
Aber egal wie es läuft, im Herbst gibt es unsere traditionelle (Nicht-)Aufstiegsfeier.

Die Goise White Socks und ihre Liebe zum Wasser

Auch in 2013 hatten wir, die Herren 40, Ambitionen der D-Klasse zu entrinnen. Neues Jahr, neues Glück! Daher beschlossen wir mal wieder ins Trainingslager zu fahren. Das hat zwar schon im Vorjahr nicht genutzt, aber man muss ja nicht alles am Ergebnis messen.

Diesmal fuhren wir in Vollbesetzung an den Gardasee. Anscheinend haben die Statistik und die Erzählungen über die sonnige Frühjahrstage aus dem Vorjahr die letzten beiden Tenniscamp-Muffel auch noch überzeugt. Leider war die Luftfeuchtigkeit in Malcesine dieses Jahr etwas erhöht. Die Plätze sahen teilweise aus, wie eine finnische Seenplatte. Glücklicherweise hatten wir fleißig Trainerstunden gebucht und konnten daher die überdachten Plätze nutzen. So war es möglich, die Spielausfälle auf ein Minimum zu reduzieren.

Um uns gegen das viele Wasser in der Luft zu immunisieren, erhöhten wir die Flüssigkeitszufuhr und testeten gleich am ersten Abend die Hotel-Bar bis gegen 3 Uhr morgens. Leider fiel das Training dann doch nicht ins Wasser, so dass wir uns morgens mit Koffein und Kohlenhydraten dopen mussten, um die ersten Trainingseinheiten einigermaßen zu überstehen. Während unsere Leistungsfähigkeit an der Bar Tag für Tag nachließ, steigerten sich unsere Trainingsleistungen. Wir waren uns aber unschlüssig, ob das nun gut ist oder schlecht.

Der erhöhte Bieranteil im Blut ermöglichte immerhin einige kreative Diskussionen. Der Höhepunkt war der Unmut über das wenig coole Wortungetüm „Sportverein 1920 Geinsheim - Tennisabteilung“. Das klingt doch stark nach Turnvater Jahn und das Wort „Tennisabteilung“ klingt irgendwie unbedeutend. Das Anforderungsprofil für unseren neuen Namen war schnell definiert. Er muss so klingen, dass er bei Jugendlichen gut ankommt. Er sollte unsere Eigenständigkeit gegenüber unserer großen Mutter, dem SVG, dokumentiert und er sollte sich witzig damit auseinandersetzen, dass unsere Gegner zur Begrüßung regelmäßig sagen „Ah, ihr seid aus Gosse“.

Die Lösung stand schnell fest. Wir benennen die Tennisabteilung um in „Goise White Socks“, in Anlehnung an die „Boston Red Sox“. Die weißen Socken stehen für den Tennissport. Die Mischung aus Anglizismus und Dialekt hat ja mit den „Gäu Open“ bereits Tradition. Es ist doch gleich viel spannender für die „White Socks“ zu spielen, als für die Tennisabteilung.

goise white socks shirtAm nächsten Morgen war uns schnell klar, dass es nicht so einfach werden dürfte, für diesen Vorschlag in der Tennisabteilung eine breite Akzeptanz zu finden. Daraufhin beschlossen wir den Marsch durch die Institutionen zurückzustellen und erst einmal nur unsere Mannschaft in „Goise White Socks“ umzubenennen. Hier ein Bild wie unser nächstjähriges Mannschaftsshirt aussehen könnte. Natürlich sind wir gerne bereit, den Namen an andere Mannschaften der Tennisabteilung zu lizensieren.

 

 

Auch der erste Spieltag wäre beinahe in´s Wasser gefallen. Wegen Dauerregens musste der Spielbeginn um zwei Stunden verschoben werden. Wir schafften einen knappen Sieg und waren trotzdem noch vor Einbruch der Dunkelheit fertig. Schließlich lockten die Weizenradler im Harthausener Clubheim und ein Auto-Corso durch Goise ;-) Im weiteren Saisonverlauf hatten wir zwar mehr Wetterglück, aber weniger Glück im Spiel und schlossen die Medenrunde mit 4:4-Punkten ab. Aufstieg leider verpasst. Aber wie sagte ein berühmter Fußball-Philosoph aus Frankfurt „Lebbe gehd weider“.

Also buchten wir erst mal eine weitere Teambildungsmaßnahme. Es kam dieses Jahr natürlich nur eine Wassersportaktivität in Frage: Paddeln auf der Moder im Elsass. Nach dem der Mannschaftsführer im Ruf steht ab und zu aus dem Boot zu fallen, sagten dann auch gleich 30 Personen zu. Die Spieler und deren Familienangehörige verwandelten die Moder in den „Goise-White-Socks-Fluss“. Der Instruktor zeigte uns vorher, wie man die Kanus „millimetergenau“ an allen gefährlichen Stellen vorbeisteuern kann. Leider konnten nicht alle Steuerleute die Anweisungen exakt umsetzen und die Kanus donnerten reihenweise in Gebüsche und Geäst, was der guten Laune aber nicht abträglich war. Am Schluss siegte ein Drei-Mann-Boot mit nur zwei Paddeln, unter Kapitän Mauricio, nach einem sehenswerten Blitzstart. Zum Abschluss besuchten wir ein Elsässer Lokal und diskutierten die neu gewonnenen Erkenntnisse bei Flammkuchen und Rotwein. Fazit: Die White Socks und die D-Klasse passen zueinander, wie die Faust aufs Auge. Aber nächstes Jahr greifen wir trotzdem wieder an und hoffen auf weniger wasserhaltige Luft.

Goise White Socks – Tenniscamp zwischen 6-Gang Schlemmermenü und Mentalcoaching

Nachdem der Tennisverband in seiner unendlichen Weisheit die D-Klasse abgeschafft hat und uns damit zum „Aufstieg“ in die C-Klasse verhalf, stellte sich die Frage nach der optimalen Vorbereitung. Wieder kam nur eine Lösung in Frage: „Dann fahren wir ins Tenniscamp“. Nachdem die Luftfeuchtigkeit beim letzten Tenniscamp am Gardasee etwas erhöht war, gingen wir auf Nummer sicher und buchten das Tenniscamp Naturns in Südtirol mit vier Hallenplätzen und vier Freiplätzen. Wir suchten uns ein nettes Halbpensions-Hotel. Leider konnte es nicht termingerecht öffnen, wir bekamen einen Upgrade und mussten in einen Südtiroler Wellness-Tempel. Bei der Ankunft der erste Schock. Zwei von uns bekamen die Honey Moon-Suite. Aus Diskretionsgründen und um keine Ehefrauen zu verschrecken, kann ich die Beiden namentlich nicht nennen. Sie hatten viel Spaß, denn ihr Bett ließ sich vom Zimmer aus auf die Terrasse schieben, so dass sie theoretisch bei 4 Grad (nachts) hätten im Freien schlafen können. Was diese Warmduscher natürlich nicht taten. Auch die Dreiviertelpension mit 6-Gang-Menü brachte uns unseren Gewichtszielen nicht näher. Das Hotel war auch nicht unbedingt mobilitätsfördernd. Da wir morgens und nachmittags je eine zweistündige Trainingseinheit hatten und uns zwischen durch mit den Erzeugnissen der erstklassischen Küche auseinandersetzen durften, bestand kaum Gelegenheit Land und Leute kennen zu lernen. Immerhin ermöglichte die Turmsauna einen Ausblick weit über das Tal und der ordentlich beheizte Außenpool erlaubte das Planschen bei 15 Grad Außentemperatur.

Die nächste Überraschung war das Tennistraining. Das Tenniscamp Naturns ist spezialisiert auf Mentalcoaching. Obwohl wir so etwas bei unserer weithin bekannten Nervenstärke überhaupt nicht brauchen, ließen wir uns darauf ein. Als erstes machte Andreas, unser Coach, mit uns Atemübungen, lang ausatmen bei langen Schlägen, kurz ausatmen bei schnellen Schlägen usw. Dann spielten wir mit Kopfhörern Tennis und bekamen Entspannungsmusik und esoterische Sprüche auf die Ohren. Die Ergebnisse dieser Art des Trainings waren durchaus eindrucksvoll. Manch einer spielte plötzlich wie ein Uhrwerk. Als nächstes gab es Tipps zur Körpersprache während des Matches (um den Gegner nicht aufzubauen) und wie wir Frustrationen während wichtiger Spiele in den Griff bekommen. Wie gesagt, bei uns natürlich völlig unnötig ;-) Und jetzt die spannende Frage, welche Auswirkungen hatte das in der Medenrunde? Früher gewannen wir oft knapp oder verloren knapp. Dieses Jahr gewannen wir hoch und verloren hoch. Ist das jetzt gut oder schlecht? Vielleicht sollten wir den Mentalcoach unseres Vertrauens fragen.

Trotz des frühen Termins Ende März, ließ uns der Wettergott dieses Jahr nicht im Stich. Nach dem letztes Jahr am Gardasee die Plätze häufig aussahen, wie eine finnische Seenplatte, hatten wir diesmal strahlenden Sonnenschein. Leider waren die Plätze am ersten Tag noch nicht komplett aufgetaut, so dass wir in der Halle trainieren durften. Aber danach konnten wir bei Aufschlägen und Schmetterbällen immer wieder die schneebedeckten Berge bewundern. Da die Mannschaftsführung den dieses Jahr erreichten Tabellenplatz als suboptimal ansieht, wird auch 2015 ein erneutes Tenniscamp kaum zu vermeiden sein. Aber diesmal ohne Schlemmermenü!

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